Транспортировка блоков


Автор сообщения: gorm
Дата и время сообщения: 05 May 2004 at 18:41:06:

Добрался я, наконец, до книги Клеммов
http://hbar.phys.msu.ru/gorm/wwwboard/messages35/12345.html

Несколько разочарован, поскольку книга не совсем о том, что я ожидал. Книга в основном посвящена описанию различных каменоломен и петрографическому описанию добываемого там камня и в очень малой степени описанию использования камня и методов его обработки египтянами.

Привлек внимание отрывок, который совершенно по непонятной мне причине был пропущен при цитировании Марком. Это то, что стоит на месте третьей серии отточий.

http://hbar.phys.msu.ru/gorm/wwwboard/messages60/24000.html


Der Transport der in den Steinbrüchen gewonnenen Blöcke zu den Baustellen und Werkstätten im Lande erfolgte wohl zunächst auf eigens angelegten Rampen, auf denen die Blöcke auf Rollen oder hölzernen Schlitten gezogen wurden. Für beide Methoden gibt es vor Ort Hinweise: Bei Ausräumungsarbeiten im Zuge der militärischen Belegung der Steinbruche wurde 1942 ein Gesteinsblock in Pyramidenbausteingröße, noch auf Holzrollen montiert, in situ gefunden (Chadrlton 1978). An einer anderen Stelle zeigt ein Relief aus dem Beginn des Neuen Reiches einen mit einem Steinblock be-ladenen Schlitten, der von sechs Ochsen gezogen wird (Abb. 69). Ob im Vorfeld der Steinbrüche eigene Verladebecken mit Stichkanälen zum Nil angelegt waren, die auch in Hochwasserperioden das Verladen und Verschiffen der Blöcke ermöglicht hätten, läßt sich unter den gegebenen Umständen nicht erkennen. Eine relativ große basinartige Geländevertiefung im Vorfeld der Tura-Steinbrüche könnte evtl. eine solche Anlage gewesen sein (Abb. 66).


Generell läßt sich im gesamten Steinbruchrevier das m idealer Weise nahezu waagrecht geschichtete Gestein relativ einfach abbauen. Da die einzelnen, durchschnittlich 0,8-1,5 m mächtigen Gesteinslagen durch tonige Zwischenlagen voneinander abge-


setzt sind, lassen sich die Blöcke durch einfaches Abheben vom Untergrund lösen, und es mußten lediglich die seitlichen Flächen mit Schlägel und Meißel abgetrennt werden. Meißelspuren der verschiedenen Abbauperioden haben sich wegen der hervorragenden Qualität des Gesteins und der geschützten Lage unter Tage besonders deutlich und klar erhalten. Sicherlich hat die, verglichen mit anderen Steinbruchgebieten, relativ unkomplizierte



Abb. 69. Graffito in einem Steinbruch bei Tura mit der Darstellung des Abtransports eines Steinblocks auf einem von Ochsen gezogenen Holzschlitten (aus Daressy 1911, p. 263)


Abbautechnik neben der besonders guten und homogenen Gesteinsqualität zur landesweiten Verbreitung des Tura-Kalksteins in Architektur und Kunst aller Epochen der ägyptischen Geschichte beigetragen, wie wohl die intensivste Ausbeutungsphase im AR gelegen hat, wo die Entwicklung und Anwendung der Steintechnologie entscheidend zur Konsolidierung des jungen ägyptischen Staates beigetragen hat.



1679. Транспортировка блоков - gorm 18:41 05.05.04 (3)
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