Re: Althochdeutsch vs Mittelhochdeutsch


Автор сообщения: Не Понял
Дата и время сообщения: 13 May 2004 at 17:46:20:

В ответ на сообщение: Althochdeutsch

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Альтхохдойч вроде всегда и всюду противопоставлялся не нидердойчу, а миттельхохдойчу, и даже не противопоставлялся, а просто их различали -

Als Althochdeutsch (Ahd.) bezeichnet man die älteste schriftlich bezeugte Form der deutschen Sprache in der Zeit etwa von 750 bis 1050.

Das Althochdeutsche ist keine einheitliche Sprache, wie der Begriff suggeriert, sondern Bezeichnung für eine Gruppe von westgermanischen Dialekten, die südlich der sogenannten "Benrather Linie" (die von Düsseldorf-Benrath ungefähr in west-östlicher Richtung verläuft) gesprochen wurden. Diese Dialekte unterscheiden sich von den anderen westgermanischen Sprachen oder Dialekten durch die Durchführung der Zweiten (oder Hochdeutschen) Lautverschiebung. Die Dialekte nördlich der "Benrather Linie", d. h. im Bereich der norddeutschen Tiefebene und im Gebiet der heutigen Niederlande, haben die Zweite Lautverschiebung nicht durchgeführt. Diese Dialekte werden zur Unterscheidung vom Althochdeutschen unter der Bezeichnung Altsächsisch (seltener: Altniederdeutsch) zusammengefaßt. Aus dem Altsächsischen hat sich das Mittel- und Neuniederdeutsche entwickelt.

Da das Althochdeutsche eine Gruppe nahe verwandter Dialekte war, gab es im frühen Mittelalter auch keine einheitliche Schriftsprache; die überlieferten Textzeugnisse lassen sich den einzelnen Dialekten zuweisen, so dass man oft treffender von Altfränkisch, Altbairisch, Altalemannisch etc. spricht.

Die althochdeutsche Überlieferung besteht zu einem großen Teil aus geistlichen Texten (Gebeten, Taufgelöbnissen, Bibelübersetzung); nur vereinzelt finden sich weltliche Dichtungen (Hildebrandslied) oder sonstige Sprachzeugnisse (Inschriften, Zaubersprüche).

Charakteristisch für die althochdeutsche Sprache sind die noch vokalisch volltönenden Endungen (vgl. Latein), z.B.:
ahd.: neuhochdeutsch:
machôn machen
taga Tage
demu dem

Im Zusammenhang mit der politischen Situation ging im 10. Jahrhundert die Schriftlichkeit im allgemeinen und die Produktion deutschsprachiger Texte im Besonderen zurück; ein Neueinsetzung einer deutschsprachigen Schriftlichkeit und Literatur ist ab etwa 1050 zu beobachten. Da sich schriftliche Überlieferung des 11. Jahrhunderts in lautlicher Hinsicht deutlich von der älteren Überlieferung unterscheidet, bezeichnet man die Sprache ab etwa 1050 als Mittelhochdeutsch.

С другой стороны, нидердойч (он же иногда - платтдойч) как диалектное семейство вроде всегда никому не противопоставлялся, поскольку имел не столько временную, сколько территориальную привязку -
In Deutschland wird der Begriff Niederdeutsch häufig als Synonym für die Niedersächsische Sprache ("die sächsische Sprache des niederen Landes") benutzt.
Ну, и для определённости:

Die Niederdeutsche Sprache im Sinne des sprachwissenschaftlichen Terminus Niedersächsische Sprache ist seit 1998 als Regionalsprache anerkannt und durch die Europäische Charta der Regional- und Minderheitensprachen geschützt. Der niederdeutsche Dialekt Plautdietsch wird unter anderem von den Mennoniten in Amerika gesprochen.

Вот и смотрите - один "вырос" из западно-немецкого и к одиннадцатому веку уже "перерос" в другой язык и перестал существовать, а второй - нижне-саксонский (Мекленбург, Поморье на границе с Польшей и т.д.) диалект да ещё и источником своим имеет не "литературный", а язык саксонцев.
Если быть точнее :

Altniederdeutsche Sprache

(Weitergeleitet von Altniederdeutsch)

Die Altniederdeutsche Sprache bzw. Altsächsische Sprache umfasst die Sprache des alten Siedlungsgebietes der Sachsen und Angeln (Altsächsische Sprache) sowie Niederfranken im frühen Mittelalter.

Bereits früh spaltete sich die angelsächsische Sprache ab, die sich in England - durchaus in Kontakt mit dem sächsischen Festland - zum Altenglisch entwickelte sowie auf dem Festland später die mittelniederdeutsche Sprache sowie die mittelniederfränkische Sprache (Mittelniederländisch).

Moderne Abkömmlinge (die sich unter Einfluss anderer Sprachen wie Französisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch und Deutsch auseinanderentwickelt haben), sind Englisch, Niederländisch, Afrikaans und die niedersächsische Sprache (Plattdeutsch).

Die altsächsische bzw. altniederdeutsche Sprache ist nur in wenigen Dokumenten auf dem europäischen Festland überliefert, so in einigen Taufgelöbnissen, die die Sachsen unter Karl dem Großen sprechen mussten und vor allem in der größten Dichtung, dem Heliand, der als episches Werk nach dem Muster germanischer Heldensagas die Geschichte von Jesus Christus erzählt.

Bei der Untersuchung der schriftlichen Quellen muss zudem bedacht werden, dass sie meist nicht von Sachsen, sondern von Franken oder Bayern aufgezeichnet wurden, die vermutlich der Sächsischen Sprache nur begrenzt mächtig waren.

Etwas reichhaltiger ist die Quellenlage für den angelsächsischen Raum, z.B. das Beowulf-Epos.

Очень интересно было бы узнать, в каких источниках имеется противопоставление (общепринятому понятию) Althochdeutsch и (общепринятому же понятию) niederdeutsch?
Я - не филолог, и уж тем более - не немецкоязычных дел мастер. Даже не зычных дел подмастерье. Но как и все советские люди точно знаю одно отличие диалекта niederdeutsch - все мекленбуржцы "экономят на гласных", особенно когда говорят "Прост" вместо Prosit!
:>)
Юлиан Семёнов.


1687. Althochdeutsch - wlad 07:34 13.05.04 (1)
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